Entdenkungsreisen


Holy. Shit. Shopping.
30 November 2010, 14:23
Filed under: Kurzgedanken, Stuttgart, Stuttgarter und stuttgartisches | Schlagwörter: ,

Es ist wieder soweit: Das Weihnachtseinkauferlebnis der anderen Art findet dieses Jahr zum 2. mal statt.
Geht hin – es lohnt sich!! 🙂

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30 November 2010, 14:00
Filed under: Kurzgedanken | Schlagwörter:

Die Rote Schleife



Kranzverspätung
28 November 2010, 21:05
Filed under: Ich, die Welt und alles dazwischen, Kurzgedanken | Schlagwörter: ,


In unserer Familie werden traditionell die Adventskränze selbst gebunden. Dieses Bindungstreffen findet immer gegen Ende November statt und startet mit einer „Achlangenichtgesehen“-Quatschphase um sich dann über eine „Jetztabermalproduktivwerden“-Arbeitsphase zu einer „Acheinentrinkichnoch“-Genussphase zu steigern. Immer wieder herrlich schön und aberwitzig amüsant. 😀

Nur war ich dieses Jahr natürlich an besagtem Tag weit weg beruflich unterwegs und konnte daher leider nicht dabei sein. Sehr schade.
Mein Kranz wurde trotzdem gebunden – und steht jetzt (immernoch) zur Abholung bereit, nur an der Zeit mangelts. 😦

Nun die Frage – ich habe ja nun den 1. Advent kranzmäßig verpasst. Zählt das dann trotzdem als Adventskranz, wenn ich ihn einige Tage NACH dem 1. Advent erst (partiell) anzünde?
Ich denke schon 😉



10 Orte Stöckchen
27 November 2010, 23:07
Filed under: Ich, die Welt und alles dazwischen, Stöckchen | Schlagwörter:

Abraxandria hat dieses Stöckchen so reizend ausgefüllt, dass ich mich sogleich animiert sah mir ebendieses auch anzueignen und Euch hier zu präsentieren.

10 Orte wo ich nicht zu finden bin:

  1. Im Fußballstadion (Nicht mein Sport)
  2. In einer R’n’B/Black/Hip Hop Disco (Geht gar nicht)
  3. In einer Castingshow (Ich kann ja nix ;))
  4. Auf einer Anti-S21 Demo (Pro)
  5. Auf dem W:O:A (Zu groß)
  6. In einem Vergnügungspark (Macht doch keinen Spaß)
  7. Bei einer TV-Show-Aufzeichnung (Was will man denn da?)
  8. Vor dem Traualtar (Das mach ich nicht nochmal mit)
  9. Im Musikantenstadl (Das ist doch grenzdebil!!)
  10. Am Ende der Zeit (So lang mach ichs net)

10 Orte wo ich zu finden bin:

  1. In der Küche (kochen, braten, brutzeln, zaubern)
  2. Auf der Skipiste (ich kanns kaum erwarten)
  3. Auf Konzerten (gerne und oft)
  4. Bei meinen Freunden und meiner Familie (immer und überall)
  5. Auf meinem Motorrad (meine britische Lady…)
  6. Im Fleck & Schneck (Best coffee in town!)
  7. Auf meiner Couch (🙂)
  8. In der Stuttgarter Markthalle (Das Mekka für Lebensmittelfetischisten)
  9. In der Hardanger Vidda (Mit Zelt und Wander-/Schneeschuhen)
  10. Beim Klettern (drinnen & draußen)


Hubert
22 November 2010, 16:36
Filed under: Ausgegraben & Abgestaubt | Schlagwörter: ,

Hubert flog nicht oft, denn er lebte lieber länger
und der Weg zum Honigtopf endet oft am Fliegenfänger.
Aus Angst vor verkohlten Fühlern und verbrannter Stirn,
flog er auch nie mit seinen großen Brüdern um den Lampenschirm.
Er meinte, nur ein krankes Hirn fliegt, wenn es nicht nötig ist,
auch wenn da oben Schlampen schwirren, mit denen alles möglich ist.
„Fliegt ohne mich, denn ich fühl mich abgeschlafft;
sonst fall ich in ein Glas mit Apfelsaft und werde platt gemacht.
Oder ende als Fußnote auf ner Schustrophe!“
Die andern Fliegenjungs liefen uns als Mutprobe
auf den Köpfen rum, schwärmten aus,
tranken mit Stechmücken aus Beckspfützen, Hubert hätt so gern getauscht.
Mit einem Traumtänzer, einem furchtlosen Draufgänger,
der mit festen Flügelschlägen ohne viel zu überlegen,
durch die Lüfte tanzt – seine Kreise zieht
und es den tollsten Fliegenmädchen auf der Fensterscheibe gibt!
Weil Hubert nämlich schon beim kleinsten Luftzug Panik packte,
saß er die ganze Zeit nur in einer alten H-Milch Flasche –
traute sich nicht raus, drückte sich an dem gekrümmten Glas
die Nase platt und zitterte vor seinem jüngsten Tag.
Sogar die Mückenlarven haben viel gelacht
über den Schisser in der Flasche, der immer gleich die Fliege macht.
Einer Einladung zur Party ist Hubert nie gefolgt
und das wunderte eigentlich keinen aus dem Fliegenvolk,
weil er schon als Made nicht gerade waghalsig war.
Doch auf einmal wurde es unserem Hubert schlagartig klar:
„Ich bin lang genug nur auf der Bank gesessen, Zeit ins Spiel zu gehen.
Es gibt auf dieser Welt an anderen Plätzen noch so viel zu sehen.
Morgen wird mein großer Tag –
Ich hör nicht auf herumzufliegen bis ich die ganze Welt erobert hab!
Ich schwebe durch den Flaschenhals in Richtung Morgensonne
und erforsche jeden Ort, den ich noch nicht erforschen konnte.
Mach ne dicke Party –
Tanz mit der schicken Gabi auf verfaulten Pampelmusen
und hier, könnt ihr mich dann lange suchen!
Denn auch wenn ich mir noch bis Morgen Zeit lasse –
Ich muss jetzt endlich mal raus aus dieser scheiß Flasche –
und leben, weil ich die Chance dazu nur einmal kriege!“
schwor sich der arme Hubert, die kleine Eintagsfliege.

Blumentopf – Carsten & Hubert (1999)



Carsten
17 November 2010, 17:21
Filed under: Ausgegraben & Abgestaubt

 

 

 

Unser Carsten war nicht grad der Hecht im Karpfenteich,
denn man hat nicht die besten Karten wenn man Carsten heisst.
Sein Mundgeruch war Grund genug die Strassenseite zu wechseln
und von den Karpfen im Weiher war Carsten leider der Schwächste.
Er war so langsam, dass die Wasserläufer ihn trietzten,
stand überall in der Kreide, beim Schnapsverkäufer am tiefsten
und wo ich letztes Jahr den Autoreifen versenkte
wohnte jetzt Carsten und nannte das Ding seine vier Wände.
Er war keins der Alphamännchen in den Gartenteichen
doch er wollte nicht Gewalt anwenden gegen Karpfenweibchen.
Und so saß er viel am Schreibtisch und hörte Westernhagen
schielte neidisch Richtung Ufer, wo die andern Nester lagen.
Und wie kleine Italiener vom Vespafahren
so träumte er von Eskapaden mit Frauen so wie der Rest der Karpfen.
Denn so sicher wie kein Shampoo gegen seine Schuppen hilft
hatte er keine Brust berührt seit den Tagen seiner Muttermilch.
So schaute er sehnsüchtig jeder Kärpfin nach
bis zu jenem Karfreitag, an dem er Kerstin traf.

Kerstin war übergewichtig und zwar reichlich
und auch nicht gerade überbelichtet (ich mein so geistig).
Und als er auf der Rückenflosse all die Warzen sah
war unserm jungen Freund klar, dass sie ein Fall für Carsten war.
So wurde ihre Wohnungstür zu Carstens Himmelspforte
Er wollte mit ihr gegen den Strom schwimmen, im wahrsten Sinn des Wortes,
sie von oben bis unten abknutschen wie ein Putzerfisch
und ihr verraten, wo es im Teich das allerbeste Futter gibt.
Denn wer sein Leben lang im Weiher hinterm Garten lebt
der glaubt noch immer fest daran, dass Liebe durch den Magen geht.
Und kaum hatte er den dicksten der dicken Würmer geortet
rief er Kerstin zu sich und ließ der Dame den Vortritt.
Doch grade als der Wurm in ihrem Kiefer verschwand
passierte das, was unser Carsten leider niemals verstand:
Beinah hätte er sein erstes Mädchen gekriegt
und knapp drei Stunden später wär‘ ich fast an Kerstins Gräten erstickt.

Blumentopf – Carsten & Hubert (1999)



Tonight on „Classics“…
4 November 2010, 13:40
Filed under: Ausgegraben & Abgestaubt, Ich, die Welt und alles dazwischen | Schlagwörter: , ,

Heute Abend geht es – ich glaub es selber kaum – zu Alice Cooper.

Spontan fällt mir dazu natürlich Waynes World ein (seeehr lustig) und danach leider gleich die aktuelle Saturn Werbung (gar überhaupt nicht lustig).

Ich hoffe jedenfalls auf viele Klassiker zum mitsingen – die Texte hat man ja nicht vergessen 😀

*YAY*

 

Nachtrag:
Es war großartig! Der Altmeister des Rock weiß wies geht und hats auch mit seinen ca. 125 Jahren noch voll drauf! 🙂




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