Entdenkungsreisen


…I tried my best and failed…

All has now been broken
On streets i dare not walk
Freedom is an illusion
I built my fences high
If there was something out there
I’ve learned not to expect
There’s a hundred million reasons
Not to care

Don’t bring it
Don’t bring your misery down on me
Wear misery’s crown

As always in these matters
You broke the deal of deals
And wasted what was given
To revel in your mess
I gave up all for nothing
I tried my best and failed
There’s a thousand million reasons
Never to share again

This is how it all begins
Go now
Don’t bring your misery down on me
Wear misery’s crown

(Dark Tranquillity – Misery’s Crown)

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Come From Nowhere
18 September 2012, 0:07
Filed under: Ausgegraben & Abgestaubt, Musikalisches | Schlagwörter: ,

I come from nowhere
And you should go there
Just try it for a while
The people from nowhere
Always smile
Their eyes are all frozen over
The sides of their faces pooch out at the corners
Because that’s what happens when their mouths turn up
On both sides
Which is why we can tell they’re smiling
They never frown
They never let their eyebrows turn down
They like going around with their teeth showing
All the time
They are from nowhere
Your teeth are showing
So maybe you been there
You could have the disease of the nowhere people
Where the air gets stuck all over their gums
When their nowhere lips roll back
For real excitement
They stand still
They shut up
Then they don’t do nothing
Out there in nowhere

(Frank Zappa †)



(Not) porn
29 August 2012, 13:57
Filed under: Ausgegraben & Abgestaubt, Bloggisches, Filmisches | Schlagwörter: , ,

Eine wundervolle Sammlung von Bildern Prominenter wie man sie nicht überall findet.

THIS IS NOT PORN

Und keine Angst – es geht NICHT um nackte Haut…

(Na DAS sollte doch mal Traffic bringen… 😉 )



Gezeitenströmung
26 Juli 2011, 19:17
Filed under: Ausgegraben & Abgestaubt, Kurzgedanken

Und dann stand er plötzlich wieder da. Wie schon so oft. Das dunkle Wasser weit unter ihm. Brodelnd. Schäumend. Und alles war wieder so leicht. Jeder Gedanke schien von ihm abzufallen und tief unten im Wasser zu versinken, hinabzutrudeln nach Atlantis, zur Titanic – oder auch nur zu einem alten Autoreifen. Wie einfach es doch wäre loszulassen und sich von all den Erwartungen, Zwängen und Vorhaltungen zu befreien. Im dämmrigen Zwielicht waren seine Füße plötzlich ganz nah an der Kante, er ließ sich langsam nach Vorne kippen. Und dann rief seine Frau, dass das Essen fertig sei und er solle sich auch ja die Hände waschen und überhaupt was er denn schon wieder so lange da drin machen würde und außerdem würden nachher ja noch Klappmanns vorbei kommen und ob er die Salzbrezeln mitgebracht hätte sonst müsste er gleich nochmal los und es gäbe Hering mit Salzkartoffeln und ob er jetzt nicht endlich mal käme es würde ja alles kalt werden.

Später überraschte er seine Frau mit dem Vorschlag ans Meer zu fahren…

 
JaJa – ich weiß. Dies ist ein Re-Post…


Hubert
22 November 2010, 16:36
Filed under: Ausgegraben & Abgestaubt | Schlagwörter: ,

Hubert flog nicht oft, denn er lebte lieber länger
und der Weg zum Honigtopf endet oft am Fliegenfänger.
Aus Angst vor verkohlten Fühlern und verbrannter Stirn,
flog er auch nie mit seinen großen Brüdern um den Lampenschirm.
Er meinte, nur ein krankes Hirn fliegt, wenn es nicht nötig ist,
auch wenn da oben Schlampen schwirren, mit denen alles möglich ist.
„Fliegt ohne mich, denn ich fühl mich abgeschlafft;
sonst fall ich in ein Glas mit Apfelsaft und werde platt gemacht.
Oder ende als Fußnote auf ner Schustrophe!“
Die andern Fliegenjungs liefen uns als Mutprobe
auf den Köpfen rum, schwärmten aus,
tranken mit Stechmücken aus Beckspfützen, Hubert hätt so gern getauscht.
Mit einem Traumtänzer, einem furchtlosen Draufgänger,
der mit festen Flügelschlägen ohne viel zu überlegen,
durch die Lüfte tanzt – seine Kreise zieht
und es den tollsten Fliegenmädchen auf der Fensterscheibe gibt!
Weil Hubert nämlich schon beim kleinsten Luftzug Panik packte,
saß er die ganze Zeit nur in einer alten H-Milch Flasche –
traute sich nicht raus, drückte sich an dem gekrümmten Glas
die Nase platt und zitterte vor seinem jüngsten Tag.
Sogar die Mückenlarven haben viel gelacht
über den Schisser in der Flasche, der immer gleich die Fliege macht.
Einer Einladung zur Party ist Hubert nie gefolgt
und das wunderte eigentlich keinen aus dem Fliegenvolk,
weil er schon als Made nicht gerade waghalsig war.
Doch auf einmal wurde es unserem Hubert schlagartig klar:
„Ich bin lang genug nur auf der Bank gesessen, Zeit ins Spiel zu gehen.
Es gibt auf dieser Welt an anderen Plätzen noch so viel zu sehen.
Morgen wird mein großer Tag –
Ich hör nicht auf herumzufliegen bis ich die ganze Welt erobert hab!
Ich schwebe durch den Flaschenhals in Richtung Morgensonne
und erforsche jeden Ort, den ich noch nicht erforschen konnte.
Mach ne dicke Party –
Tanz mit der schicken Gabi auf verfaulten Pampelmusen
und hier, könnt ihr mich dann lange suchen!
Denn auch wenn ich mir noch bis Morgen Zeit lasse –
Ich muss jetzt endlich mal raus aus dieser scheiß Flasche –
und leben, weil ich die Chance dazu nur einmal kriege!“
schwor sich der arme Hubert, die kleine Eintagsfliege.

Blumentopf – Carsten & Hubert (1999)



Carsten
17 November 2010, 17:21
Filed under: Ausgegraben & Abgestaubt

 

 

 

Unser Carsten war nicht grad der Hecht im Karpfenteich,
denn man hat nicht die besten Karten wenn man Carsten heisst.
Sein Mundgeruch war Grund genug die Strassenseite zu wechseln
und von den Karpfen im Weiher war Carsten leider der Schwächste.
Er war so langsam, dass die Wasserläufer ihn trietzten,
stand überall in der Kreide, beim Schnapsverkäufer am tiefsten
und wo ich letztes Jahr den Autoreifen versenkte
wohnte jetzt Carsten und nannte das Ding seine vier Wände.
Er war keins der Alphamännchen in den Gartenteichen
doch er wollte nicht Gewalt anwenden gegen Karpfenweibchen.
Und so saß er viel am Schreibtisch und hörte Westernhagen
schielte neidisch Richtung Ufer, wo die andern Nester lagen.
Und wie kleine Italiener vom Vespafahren
so träumte er von Eskapaden mit Frauen so wie der Rest der Karpfen.
Denn so sicher wie kein Shampoo gegen seine Schuppen hilft
hatte er keine Brust berührt seit den Tagen seiner Muttermilch.
So schaute er sehnsüchtig jeder Kärpfin nach
bis zu jenem Karfreitag, an dem er Kerstin traf.

Kerstin war übergewichtig und zwar reichlich
und auch nicht gerade überbelichtet (ich mein so geistig).
Und als er auf der Rückenflosse all die Warzen sah
war unserm jungen Freund klar, dass sie ein Fall für Carsten war.
So wurde ihre Wohnungstür zu Carstens Himmelspforte
Er wollte mit ihr gegen den Strom schwimmen, im wahrsten Sinn des Wortes,
sie von oben bis unten abknutschen wie ein Putzerfisch
und ihr verraten, wo es im Teich das allerbeste Futter gibt.
Denn wer sein Leben lang im Weiher hinterm Garten lebt
der glaubt noch immer fest daran, dass Liebe durch den Magen geht.
Und kaum hatte er den dicksten der dicken Würmer geortet
rief er Kerstin zu sich und ließ der Dame den Vortritt.
Doch grade als der Wurm in ihrem Kiefer verschwand
passierte das, was unser Carsten leider niemals verstand:
Beinah hätte er sein erstes Mädchen gekriegt
und knapp drei Stunden später wär‘ ich fast an Kerstins Gräten erstickt.

Blumentopf – Carsten & Hubert (1999)



Tonight on „Classics“…
4 November 2010, 13:40
Filed under: Ausgegraben & Abgestaubt, Ich, die Welt und alles dazwischen | Schlagwörter: , ,

Heute Abend geht es – ich glaub es selber kaum – zu Alice Cooper.

Spontan fällt mir dazu natürlich Waynes World ein (seeehr lustig) und danach leider gleich die aktuelle Saturn Werbung (gar überhaupt nicht lustig).

Ich hoffe jedenfalls auf viele Klassiker zum mitsingen – die Texte hat man ja nicht vergessen 😀

*YAY*

 

Nachtrag:
Es war großartig! Der Altmeister des Rock weiß wies geht und hats auch mit seinen ca. 125 Jahren noch voll drauf! 🙂




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